Archiv für Februar 2009

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Schäuble Google

Februar 22, 2009

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„underscored to camelCase“-Hack

Februar 21, 2009

Charly und ich müssen auf Arbeit gerade alten Code nach einigen Qualitätsstandarts überarbeiten. Dabei gilt auch, dass nun nur noch die camelCase-Methode verwendet wird. Bisher wurden aber sehr häufig Variablen nach der underscore-Methode benannt. Jetzt jede einzelne Variable im Editor zu ersetzen, wäre bei über 120 Dateien recht aufwändig geworden. Deswegen folgender Perl-Einzeiler:

perl -pi -e ’s/\$([\w]+?)_([\w]+)([\W])/\$$1\u$2$3/g’ `find . -name „*.php“`

Das sucht alle PHP-Variablennamen, die einen Unterstrich enthalten, löscht den Unterstrich und ersetzt den darauf folgenden Buchstaben, mit dem gleichen Großbuchstaben. Sind in manchen Variablennamen mehrere Unterstriche vorhanden, so muss man den Befehl mehrmals ausführen, weil immer nur ein Unterstrich pro Aufruf pro Variablenname ersetzt wird.

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Python Shell Einzeiler

Februar 18, 2009

Wenn ich mit der Shell arbeite mag ich am liebsten die Einzeiler. Ich weiß zwar noch nicht, ob das wirklich nützlich ist, aber eben gerade habe ich gelesen wie man Python als Einzeiler ausführt:

charly@lucy:~$ python -c ‘print „Hello World“‘

Wenn sowas jemanden interessiert, dann kann er sich auch hier: http://www.rosettacode.org/wiki/Shell_One_Liner den Spaß in einer ganzen Reihe von Programmiersprachen angucken. Am aller besten finde ich das Beispiel in C:

charly@lucy:~$ touch /tmp/T0.c /tmp/T && chmod 600 /tmp/T0.c /tmp/T && echo -e „#include<stdio.h>\nint main(){printf(\“Hello\\\n\“);return 0;}“ >/tmp/T0.c &&
>   gcc /tmp/T0.c -o /tmp/T && /tmp/T && rm -f /tmp/T0.c /tmp/T
Hello

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Mobbing2.0? Welcome to the next Level

Februar 12, 2009

Auch wenn das vielleicht auf dem Blog „CodeCocktail“ etwas fehl am Platz ist möchte ich mich kurz mal zu etwas Äußern. Mich verblüfft zur Zeit schon sehr was in den Köpfen mancher Schüler vorgeht. Mein Anstoß zu dem ganzen war dieser Werbespot den ich ca vor 3 Tagen im TV gesehen habe:

Um ehrlich zu sein war ich relativ schockiert wie akut das Problem Cyber Mobbing mittlerweile sein muss, dass solche Spots im normalen Nachmittags/Abend-Programm gezeigt werden müssen. Was früher Schulranzen verstecken, Mütze abnehmen und Pausenbrot-Klau war, ist heute wie es scheint wesentlich anspruchsvoller und auf einer völlig anderen Ebene. Aufwendige Fotomontagen mit Photoshop, Terror-Videos auf Youtube und Gästebuch geflame/-spamme in diversen Social-Networks sind nur ein kleiner Teil der Druckmittel der nächsten Generation. Verwunderlich eigentlich wenn man überlegt wie der Wissenstand zum Thema „Internet“ sich entwickelt haben muss. Zog man früher solche Mobbing-Alyren dem großen dickdummen Jungen aus der 4a auf, überlegt man sich zur heutigen Zeit eher, ob es nicht doch nur der kleine Strick-Pullover und Brillenträger ist, mit dem nie jemand spricht. Kleine Pausenhof-Stänkereien gingen zumindest früher immer auf das Konto der stärkeren. Ob mittlerweile die „Starken“ klüger oder die „Schwachen“ mutiger geworden sind, kann ich für meinen Teil nicht wirklich sagen. Genauso wie ich mir nicht sicher bin ob ich Stolz auf die Integration des Internets und Wissenszuwuchs/Kreativitäszuwuchs der aktuellen Schülergeneration sein soll, oder mir eher Gedanken machen sollte wohin das ganze führt. Ob die „alten“ Mobbing Mehtoden auch weiterhin praktiziert werden? Auch auf die Gefahr hin wieder als Altkluger – Nostalgiker alá „früher war alles besser“ dazustehen bin ich trotzdem der Meinung das es zur heutigen Zeit als 13 jähriges Mädchen(siehe Video) durchaus schlimmer sein kann als zu meiner Schulzeit.
Ein weiterer Link zum Thema: CyberMobbing – 3sat Kulturzeit
noqqe.

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Schäuble wechselt die Seiten

Februar 11, 2009

Schäuble unterstützt jetzt die Gegner der Vorratsdatenspeicherung! Ok – nicht ganz freiwillig. Seine private Homepage wurde durch eine Lücke in Typo3 gehackt und er machte plötzlich Werbung für vorratsdatenspeicherung.de. Dabei hatten die Hacker auch Zugriff auf seine Daten bekommen und ermittelten u.A. sein Passwort. Ich denke, Schäuble dürfte nichts dagegen haben, wenn jeder weiß, wie sein Passwort lautet, sowas ähnliches verlangt er ja auch von uns: gewinner – klingt irgendwie paradox.

Das sind richtige kompetente Leute, die davon reden, Terroristen per Internetüberwachung aufzuspüren! Im Ernst, wenn wir auf diesen Schäuble zählen, dann sind wir vor jedem Anschlag sicher!

Wer die ganze Story hören will:

Gruß,

Thomas

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Die Google-Ameise

Februar 9, 2009

Mein Bruder hat im Buch „Expeditionen an den Rand der Schöpfung“ eine Ameise mit dem besonderem Namen „Google“ entdeckt. Sie wurde von einem Forscher auf Madagascar entdeckt und von ihm „Proceratium google“ genannt. Auf GoogleWatchBlog heißt es, dass es zu dieser Namensgebung kam, weil ihm bei der Suche das Google Earth-Team erheblich geholfen haben soll, während im Buch steht, dass sie außergewöhnliche Beute gefunden haben soll und deswegen nach der größten und besten (!!!) Suchmaschine benannt wurde.

Das Google Maskottchen?

Das Google Maskottchen?

Wäre das nicht ein schönes Maskottchen für Google, in etwa wie der Pinguin Tux für Linux? =)

Gruß,
Thomas

PS.: Die Gruß-Formel, weil man bei dem neuen Theme leider nicht erkennt, wer der Autor ist.

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Ein paar Verändungen und mehr

Februar 8, 2009

Wie man unschwer sehen kann, haben wir unserem Blog ein neues Theme verpasst. Zum Einen, weil immer mehr Unzufriedenheit über das alte Theme aufkam und zum Anderen, weil wir ein individuelles Logo wollten, dass zum alten Theme nicht passte. Das ist aber erst der Anfang der Veränderungen.

Jetzt, wo wir zu fünft sind und der Blog sich doch einiger Besucher erfreut, arbeiten wir an einem etwas größeren Projekt. Zusammen wollen wir uns in Python mit Django eine eigene Blog-Software schreiben, da wir uns hier bei WordPress ziemlich gefangen fühlen. Allerdings befindet sich das ganze Projekt noch im Anfangsstadium und man wird sich noch eine ganze Weile gedulden müssen.

Bis dahin erscheinen hier natürlich weiterhin neue Artikel und wir hoffen auf viele Leser und deren Kommentare. =)

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Programmausgabe in Variable speichern Python

Februar 7, 2009

Die Ausgabe von einem Programm oder einem Prozess in einer Variable zu speichern ist in Python gar nicht so leicht, wie man das zuerst erwarten würde. Benutzen sollte man dafür das subprocess Modul, da os.system() nicht nur deprecated ist, sondern auch nicht sehr flexibel. Es gibt jegliche Ausgabe nämlich einfach auf der stdout aus. Besser geht es dagegen mit subprocess.Popen():

1 from subprocess import Popen, PIPE
2
3 output = Popen(„fortune„, stdout=PIPE).communicate()[0]
4 output = Popen(["programm", "argument"], stdout=PIPE).communicate[0]

Weitere Infos zu subprocess gibt es hier: http://docs.python.org/library/subprocess.html

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fortunes – Lyrik und Witz gefällig?

Februar 4, 2009

Mal etwas „anderes“ in der shell. Das Paket fortunes-de füllt das Terminal auf Abruf mit netten/weisen Sprüchen.

noqqe@zwetschge:~$ apt-get install fortunes-de
noqqe@zwetschge:~$ fortune
Alle Kinder lutschen am Daumen. Außer Ulla. Die hat ‘n Schnulla.
noqqe@zwetschge:~$ fortune
Ein Physiker, ein Mathematiker und ein Windows-Programmierer fahren in
einem Auto, als dieses plötzlich der Geist aufgibt. Der Physiker
schlägt vor, mal das Benzin zu kontrollieren. Der Mathematiker sagt,
er verstehe nicht viel von Autos, aber man solle mal das Kühlwasser
überprüfen. Der Windows-Programmierer meint, er würde zuerst alle
Fenster schließen, aussteigen, erneut einsteigen und dann alle
Fenster wieder öffnen.
noqqe@zwetschge:~$ fortune
Schlanke sind nur zu doof zum Essen.
noqqe@zwetschge:~$ fortune
Stilblüten aus Schreiben von Versicherungsnehmern:
Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden
müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum
finden.

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Emails von der Kommandozeile – sendmail und mailx

Februar 3, 2009

Hängt man viel in der Kommandozeile, ist es manchmal viel sinnvoller, eine kurze Nachricht direkt aus der Konsole zu senden, als erst aufwendig seinen Mail-Clienten zu öffnen und die Mail von dort zu schreiben.  Um allerdings von seinem geliebten Terminal Emails versenden zu können, muss man sich sendmail und mailx installieren, was aber per apt-get (unter Ubuntu) sehr sehr einfach geht:

sudo apt-get install heirloom-mailx

sudo apt-get install sendmail

Das sollte auch schon reichen. Jetzt kann es los gehen. Um eine Mail an xyz@abcd.com zu schicken, tippt man folgenden Befehl:

mailx xyz@abcd.com

Dann wird man nach dem Subject gefragt und anschließend kann man den eigentlichen Mail-Inhalt schreiben. Es wird gelesen, bis ein einzelner Punkt auf einer Zeile getippt wird bzw. bis EOF also dem Ende der Eingabe. Da mailx von der Standardeingabe liest, kann man auch zunächst mit seinem Lieblingseditor den Body erstellen und mailx dann wie folgt aufrufen:

cat email_inhalt.txt | mailx -s „subject“ xyz@abcd.com

Als Absender wird bei dieser Form der Vor- und Zuname des Benutzers verwendet. Man kann aber natürlich den Absender „fälschen“, indem man die Option -r verwendet:

cat email_inhalt.txt | mailx -s „subject“ -r von@mir.com xyz@abcd.com

Wichtig ist allerdings, dass man die Optionen wie -s und -r am Anfang verwendet, bevor man die Empfänger-Adresse angibt, sonst wird alles als Empfängeradresse verwendet. Will man mehrere Empfänger angeben, hängt man diese einfach durch Leerzeichen getrennt ans Ende des Aufrufs.

Weitere Infos:

  • man mailx
  • man sendmail