Archive for the ‘Software’ Category

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Audio von Video extrahieren

Juni 19, 2009

>>> ffmpeg -i input.avi extract.mp3

So liebe ich das, da soll mir nochmal jemand sagen, die Konsole wäre nicht toll ❤

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Zwei Avi Videos zusammenfügen

Juni 19, 2009

>>> cat file1.avi file2.avi > big.avi

>>> mencoder -ovc copy -oac copy -o output.avi -forceidx big.avi

Viel Spaß damit. „this isn’t a ‚recommended‘ use of mencoder.“ – leider kenn ich keine andere Methode die so leicht ist. Wenn jemand was besseres weiß, dann bitte in den Kommentaren posten.

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Programme in den Vordergrund holen mit Shortcuts

April 20, 2009

Charly und ich fanden es nervig, sich immer mit <Alt> + <Tab> zwischen den Fenstern hin- und herzubewegen, da man so oft durch eine recht lange Liste durch muss und trotzdem manchmal im falschen Fenster angommt. Viel besser wäre es doch, wenn man je einen Shortcut für gnome-terminal, Pidgin und Firefox hätte, welcher dann das jeweilige Fenster in den Vordergrund holt oder die Anwendung erstmal startet.

Also haben wir uns hingesetzt und ein kleines bash-script geschrieben, cofw.sh (Ja, der Name ist sehr kreativ und steht für ‚Create or focus window‘).

Das Script bekommt den Titel oder einen Teil des Titels des Fenster übergeben. cofw sucht dann mithilfe von wmctrl in allen offenen Fenstern nach dem Titel und setzt bei Erfolg den Fokus auf dieses Fenster. Findet es kein Fenster mit diesem Titel, so schaut es in einer Liste nach, ob zu diesem Titel ein Kommando definiert wurde, welches die Anwendung startet. Entweder es findet solch ein Kommando führt es aus, oder es nimmt den übergebenen Titel als Kommando und versucht so, die gewünschte Anwendung zu starten.

Bei Pidgin (und auch rhythmbox) war das allerdings etwas trickreicher, da hier der Name des Fensters je nach Gesprächspartner (Musiktitel) variiert, aber auch das haben wir mit mit einer kleine Ausnahme in das Script eingepflegt.

Hier nochmal ein konkretes Beispiel:

Der Befehl ./cofw.sh Terminal sorgt dafür, dass cofw schaut, ob es ein Fenster gibt, das im Titel „Terminal“ enthalten hat. Wenn ja, bekommt dieses Fenster den Fokus, ansonsten schaut es standardmäßig in der Datei ~/.cofwrc nach, ob dort für dein Eintrag Terminal ein Kommando definiert wurde. Bei mir steht dort für Terminal das Kommanodo gnome-terminal. Also führt cofw das Kommando aus und öffnet mir damit ein Gnome-Terminal.

Da man aber natürlich nicht immer das Script aufrufen will, kann man mit metacity noch Shortcuts definieren. Dazu ruft man gconf-editor auf, geht dann auf -> apps -> metacity -> keybinding_commands und legt beispielsweise command_1 auf cofw.sh Firefox. Danach muss man noch in der gleichen Ebene in global_keybindings einen Shortcut für run_command_1 festlegen. Z.B. <Mod4>s für die Tastenkombination Windows-Taste + s. Außerdem muss jetzt noch in die ~/.cofwrc die Zeile „Firefox firefox“, damit cofw firefox startet, falls noch kein solches Fenster existiert.

Dieses Spielchen kann man beliebig mit anderen Anwendungen weiter machen, man muss nur darauf achten, dass die jeweillige Anwendungen irgendeinen statischen oder teilweise statischen Text im Fenstertitel hat.

Damit das ganze funktioniert, muss man sich zunächst wmctrl installieren. Für Ubuntuuser oder Debianer:

sudo apt-get install wmctrl

Und für alle Anderen von hier als Quellcode.

Hier gibts das Script bei paste.pocoo.org.

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Vimwiki

April 19, 2009

Noch ein weiterer Post über vim. Man sieht, mich fasziniert dieser Editor wirklich! 😀
Beim Lesen von A byte of Vim bin ich jetzt wieder auf etwas Interessantes gestoßen. Vimwiki, ein Plugin für vim, ist ein sogenanntes Personal Wiki, mit dem man seine persönlichen Daten organisieren kann.
Das bedeutet im Fall von vimwiki einfach, dass man seine Textdateien verlinken kann und seine Texte mit einigen Markierungen – wie fett oder kursiv gedrucktem Text, Überschriften, Listen, etc – versehen kann.
Falls es jemanden interessiert, einfach mal die Projektseite von Vimwiki besuchen. Dort sind auch einige Screenshots und Beispiele zu finden.

Noch ein kleiner vim-Tipp, mit dem man den Link unter dem Cursor im Browser öffnet:

map <Leader>gw :call system('firefox "' . expand('') . '"')

Das einfach in die ~/.vimrc schreiben. Danach kann man mit <Leader> gw  das Wort unter dem Cursor mit Firefox öffnen. Wer mit <Leader> nichts anzufangen weiß, kann sich unter :help <Leader> hilfe beschaffen. Im Normalfall ist <Leader> einfach der Backslash (\). Wem firefox nicht passt, der schreibt einfach seinen Lieblingsbrowser statt firefox in den system-aufruf hinein.

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Vim als Zeitmaschine

April 18, 2009

Vim bietet nicht nur die Möglichkeit endlos seine Kommandos mit undo rückgängig zu machen, sondern kann jetzt schon richtig in der Zeit reisen. =)
Aus dem Buch A Byte of Vim habe ich erfahren, dass es eine :earlier und :later Funktion gibt, der man als Argument eine Zeitspanne angibt. Mit :earlier 10m stellt vim beispielsweise den Text von vor 10 Minuten wieder her. Falls einem das dann nicht gefällt, kann man ja mit :later 5m nochmal ein wenig später nachgucken.
Irgendwie ist die Funktion aber fehlerhaft, denn wenn ich dann mal in die Zukunft reisen will und beim editieren :later 50m tippe, ist der Text trotzdem noch nicht fertig. Schade eigentlich.

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Ein paar Verändungen und mehr

Februar 8, 2009

Wie man unschwer sehen kann, haben wir unserem Blog ein neues Theme verpasst. Zum Einen, weil immer mehr Unzufriedenheit über das alte Theme aufkam und zum Anderen, weil wir ein individuelles Logo wollten, dass zum alten Theme nicht passte. Das ist aber erst der Anfang der Veränderungen.

Jetzt, wo wir zu fünft sind und der Blog sich doch einiger Besucher erfreut, arbeiten wir an einem etwas größeren Projekt. Zusammen wollen wir uns in Python mit Django eine eigene Blog-Software schreiben, da wir uns hier bei WordPress ziemlich gefangen fühlen. Allerdings befindet sich das ganze Projekt noch im Anfangsstadium und man wird sich noch eine ganze Weile gedulden müssen.

Bis dahin erscheinen hier natürlich weiterhin neue Artikel und wir hoffen auf viele Leser und deren Kommentare. =)

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Emails von der Kommandozeile – sendmail und mailx

Februar 3, 2009

Hängt man viel in der Kommandozeile, ist es manchmal viel sinnvoller, eine kurze Nachricht direkt aus der Konsole zu senden, als erst aufwendig seinen Mail-Clienten zu öffnen und die Mail von dort zu schreiben.  Um allerdings von seinem geliebten Terminal Emails versenden zu können, muss man sich sendmail und mailx installieren, was aber per apt-get (unter Ubuntu) sehr sehr einfach geht:

sudo apt-get install heirloom-mailx

sudo apt-get install sendmail

Das sollte auch schon reichen. Jetzt kann es los gehen. Um eine Mail an xyz@abcd.com zu schicken, tippt man folgenden Befehl:

mailx xyz@abcd.com

Dann wird man nach dem Subject gefragt und anschließend kann man den eigentlichen Mail-Inhalt schreiben. Es wird gelesen, bis ein einzelner Punkt auf einer Zeile getippt wird bzw. bis EOF also dem Ende der Eingabe. Da mailx von der Standardeingabe liest, kann man auch zunächst mit seinem Lieblingseditor den Body erstellen und mailx dann wie folgt aufrufen:

cat email_inhalt.txt | mailx -s „subject“ xyz@abcd.com

Als Absender wird bei dieser Form der Vor- und Zuname des Benutzers verwendet. Man kann aber natürlich den Absender „fälschen“, indem man die Option -r verwendet:

cat email_inhalt.txt | mailx -s „subject“ -r von@mir.com xyz@abcd.com

Wichtig ist allerdings, dass man die Optionen wie -s und -r am Anfang verwendet, bevor man die Empfänger-Adresse angibt, sonst wird alles als Empfängeradresse verwendet. Will man mehrere Empfänger angeben, hängt man diese einfach durch Leerzeichen getrennt ans Ende des Aufrufs.

Weitere Infos:

  • man mailx
  • man sendmail