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Sqlite3 Dateien als MySQL importieren

Mai 10, 2009

Wie man die Datei erstmal exportiert hab ich hier beschrieben: https://codecocktail.wordpress.com/2009/05/10/sqlite-dump-exportieren/. Anschließend muss man folgende Änderungen durchführen:

– Begin Transaction und Commit entfernen (erste und letzte Zeile)

– doppelte Anführungszeichen durch ` ersetzen.

– autoincrement durch auto_increment ersetzen und Zeile mit sqlite_sequence entfernen

(Die Schritte aus dem letzten Punkt habe ich nur gelesen, bei mir waren sie nicht nötig)

Danach lässt die Datei sich als MySQL importieren.

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„premature end of script headers“ error

Mai 10, 2009

Der Fehler hat irgendwas mit Zugriffsrechten zu tun. Die schnelle und dreckige Lösung lautet:

server> chmod -R 777 folder

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Sqlite dump exportieren

Mai 10, 2009

Ich bin gerade dabei meine Test Sqlite Datenbank von Django zu exportieren um eine MySQL Datenbank auf dem Production Server benutzen zu können. Dafür musste ich ein Sql Dump erstellen der Sqlite3 Datei:

charly@lucy:~/py/django$ sqlite3 database.db .dump .quit >> database_dump.sql

Die Punkte vor „dump“ und „quit“ gehören dazu.


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Pixel vom Rand eines Bildes automatisch abschneiden

Mai 8, 2009

Ich hatte gerade das Problem, dass ich sehr viele (über 1000) kleine Icons ausdrucken will, diese sind unterschiedlich groß und haben am unteren Rand alle ein nerviges Copyright Zeichen, welches viel Platz beim Ausdrucken wegnehmen würde. Nach einiger Zeit bin ich zu folgender genialer Lösung gekommen:
charly@lucy:~/icons$ for file in *
> do convert -crop 100%x100%+0-12 $file $file
> done

Mit -crop kann man Teile aus Bilder ausschneiden. In diesem Fall sage ich: schneide 100% der Höhe und 100% der Breite aus und beginne bei den Koordinaten +0 -12, womit ich 12 Pixel vom unteren Rand aller Bilder abschneide. Jetzt werde ich denselben Spaß nochmal mit -resize 75% machen und dann soll mir nochmal jemand sagen, die Kommandozeile ist unpraktisch, mit einem herkömmlichen Bildbearbeitungsprogramm wäre diese Aufgabe wohl ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

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Alt-Gr in Metacity (gconf-editor)

April 21, 2009

Wer sich den letzten Artikel genau angeschaut hat, weiß was man mit Metacity und ein paar Hacks alles tolles anstellen kann. Dumm nur, wenn man dann beim Hotkey festlegen nicht weiß wie seine Tasten eigentlich heißen, so ging es nämlich mir gerade mit der Alt-Gr Taste. Und der ominöse Name lautet (*trommelwirbel*):

Alt-Gr in Metacity (gconf-editor) = „<Mod5>“

Will man sich also unser Supertool cofw.sh für Firefox auf  „Alt-Gr+f“ legen, dann heißt das in Metacity „<Mod5>f“.

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Programme in den Vordergrund holen mit Shortcuts

April 20, 2009

Charly und ich fanden es nervig, sich immer mit <Alt> + <Tab> zwischen den Fenstern hin- und herzubewegen, da man so oft durch eine recht lange Liste durch muss und trotzdem manchmal im falschen Fenster angommt. Viel besser wäre es doch, wenn man je einen Shortcut für gnome-terminal, Pidgin und Firefox hätte, welcher dann das jeweilige Fenster in den Vordergrund holt oder die Anwendung erstmal startet.

Also haben wir uns hingesetzt und ein kleines bash-script geschrieben, cofw.sh (Ja, der Name ist sehr kreativ und steht für ‚Create or focus window‘).

Das Script bekommt den Titel oder einen Teil des Titels des Fenster übergeben. cofw sucht dann mithilfe von wmctrl in allen offenen Fenstern nach dem Titel und setzt bei Erfolg den Fokus auf dieses Fenster. Findet es kein Fenster mit diesem Titel, so schaut es in einer Liste nach, ob zu diesem Titel ein Kommando definiert wurde, welches die Anwendung startet. Entweder es findet solch ein Kommando führt es aus, oder es nimmt den übergebenen Titel als Kommando und versucht so, die gewünschte Anwendung zu starten.

Bei Pidgin (und auch rhythmbox) war das allerdings etwas trickreicher, da hier der Name des Fensters je nach Gesprächspartner (Musiktitel) variiert, aber auch das haben wir mit mit einer kleine Ausnahme in das Script eingepflegt.

Hier nochmal ein konkretes Beispiel:

Der Befehl ./cofw.sh Terminal sorgt dafür, dass cofw schaut, ob es ein Fenster gibt, das im Titel „Terminal“ enthalten hat. Wenn ja, bekommt dieses Fenster den Fokus, ansonsten schaut es standardmäßig in der Datei ~/.cofwrc nach, ob dort für dein Eintrag Terminal ein Kommando definiert wurde. Bei mir steht dort für Terminal das Kommanodo gnome-terminal. Also führt cofw das Kommando aus und öffnet mir damit ein Gnome-Terminal.

Da man aber natürlich nicht immer das Script aufrufen will, kann man mit metacity noch Shortcuts definieren. Dazu ruft man gconf-editor auf, geht dann auf -> apps -> metacity -> keybinding_commands und legt beispielsweise command_1 auf cofw.sh Firefox. Danach muss man noch in der gleichen Ebene in global_keybindings einen Shortcut für run_command_1 festlegen. Z.B. <Mod4>s für die Tastenkombination Windows-Taste + s. Außerdem muss jetzt noch in die ~/.cofwrc die Zeile „Firefox firefox“, damit cofw firefox startet, falls noch kein solches Fenster existiert.

Dieses Spielchen kann man beliebig mit anderen Anwendungen weiter machen, man muss nur darauf achten, dass die jeweillige Anwendungen irgendeinen statischen oder teilweise statischen Text im Fenstertitel hat.

Damit das ganze funktioniert, muss man sich zunächst wmctrl installieren. Für Ubuntuuser oder Debianer:

sudo apt-get install wmctrl

Und für alle Anderen von hier als Quellcode.

Hier gibts das Script bei paste.pocoo.org.

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Vimwiki

April 19, 2009

Noch ein weiterer Post über vim. Man sieht, mich fasziniert dieser Editor wirklich! 😀
Beim Lesen von A byte of Vim bin ich jetzt wieder auf etwas Interessantes gestoßen. Vimwiki, ein Plugin für vim, ist ein sogenanntes Personal Wiki, mit dem man seine persönlichen Daten organisieren kann.
Das bedeutet im Fall von vimwiki einfach, dass man seine Textdateien verlinken kann und seine Texte mit einigen Markierungen – wie fett oder kursiv gedrucktem Text, Überschriften, Listen, etc – versehen kann.
Falls es jemanden interessiert, einfach mal die Projektseite von Vimwiki besuchen. Dort sind auch einige Screenshots und Beispiele zu finden.

Noch ein kleiner vim-Tipp, mit dem man den Link unter dem Cursor im Browser öffnet:

map <Leader>gw :call system('firefox "' . expand('') . '"')

Das einfach in die ~/.vimrc schreiben. Danach kann man mit <Leader> gw  das Wort unter dem Cursor mit Firefox öffnen. Wer mit <Leader> nichts anzufangen weiß, kann sich unter :help <Leader> hilfe beschaffen. Im Normalfall ist <Leader> einfach der Backslash (\). Wem firefox nicht passt, der schreibt einfach seinen Lieblingsbrowser statt firefox in den system-aufruf hinein.